Innenansicht eines realisierten Wohnprojekts

Gute Planung beginnt beim Grundstück

23. März 2022 _ ARCHITEKTUR _ VON Elena Rostova _ 2 Kommentare

Bevor die erste Linie gezeichnet wird, steht die Analyse: Ausrichtung, Topografie, Nachbarbebauung, Bauleitplanung und Mikroklima. Erst wenn diese Rahmenbedingungen klar sind, entsteht ein Entwurf, der Tageslicht nutzt, den Energiebedarf senkt und sich selbstverständlich in die Umgebung einfügt. Wer diesen Schritt überspringt, zahlt später — in Nachträgen, in Betriebskosten oder in Räumen, die sich nie richtig anfühlen.

Detail einer Holz-Beton-Konstruktion
Fassadenausschnitt mit Panoramaverglasung

Vom Modell zur Baustelle

Im BIM-Modell werden Architektur, Tragwerk und Gebäudetechnik zusammengeführt. Kollisionen zeigen sich am Bildschirm statt auf der Baustelle, Mengen lassen sich verlässlich ermitteln und Kosten präzise prognostizieren. Auf der Baustelle bleibt dann Zeit für das, was wirklich zählt: Ausführungsqualität.

Ein Gebäude ist gut, wenn es nach zwanzig Jahren noch selbstverständlich wirkt — nicht, wenn es im ersten Jahr am lautesten auffällt.

Elena Rostova, Leitende Architektin

Kommentare (2)

Saiful Islam

Sehr gut erklärt — besonders der Punkt, dass die Grundstücksanalyse über die Qualität des späteren Entwurfs entscheidet.

3. Februar 2023 Antworten

Jhon Smith

Die Beschreibung des BIM-Prozesses deckt sich mit unserer Erfahrung: Kollisionen früh erkennen spart am Ende die meiste Zeit.

3. Februar 2023 Antworten

Schreiben Sie uns

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.